Eine Praxis mit 2 Behandlungsstühlen verliert ≈ 3.000 € im Monat an leere Termine. Hier ist das Modell.
gerechnetes Modell
Die kurze Antwort: etwa 3.000 € im Monat im Risiko bei einem typischen Terminbuch mit zwei Behandlungsstühlen, davon rund 1.800 € rückholbar
Diese 3.000 € kommen aus 80 Buchungen im Monat zu 150 € je Termin, von denen etwa ein Viertel so weit im Voraus gebucht ist, dass es im Risiko steht. Das ist ein gerechnetes Modell, kein Kundenergebnis, und jede Annahme darin steht auf dieser Seite. Den Stuhl leert der Vorlauf, nicht die Vergesslichkeit: von Praxen berichtete Kurven laufen von etwa 7 % am selben Tag bis etwa 33 % bei zwei Wochen Vorlauf. Die drei Verlustquellen unten sind das Telefon während der Behandlung, diese Kurve und der Recall, der nie rausgeht.
Ihr Terminbuch sagt voll. Ihr Vormittag sagt etwas anderes. Heute sind zwei Termine frei geworden, weil zwei Menschen nicht gekommen sind. Angerufen hat niemand.
Das ist eine Branchenanalyse, kein Kundenergebnis. Jede Zahl unten stammt aus einer veröffentlichten Studie oder einem offengelegten Modell, und das Label steht direkt daneben.
Durch eine typische Praxis mit zwei Behandlungsstühlen laufen drei Verlustquellen. Leere Stühle, Anrufe während der Behandlung, Recall, der nie rausgeht. Hier steht, was jede davon kostet.
Der Stuhl, auf dem niemand saß
Fangen Sie mit dem Umsatz an, den Sie sich schon verdient haben. 80 Buchungen im Monat bei 150 € durchschnittlichem Terminwert sind 12.000 € gebuchte Behandlung (gerechnetes Modell).
Jetzt kommt die Kurve dazu. Das Risiko eines Terminausfalls ist nicht konstant. Es steigt mit dem Abstand zwischen Buchung und Termin.
~7 % · ~10 % · >23 % · ~33 %
Das ist die ganze Erkenntnis, und Sie können sie an Ihrem eigenen Terminbuch prüfen. Terminausfälle treibt der Vorlauf, nicht die Zahl der Erinnerungen. Das Risiko ist der lange Vorlauf, nicht der vergessliche Patient.
Rechnen Sie das auf die 12.000 €. Wenn Recall und lange Vorlaufzeiten etwa 25 % dieser Termine unbesetzt lassen, gehen ≈ 3.000 € im Monat weg (gerechnetes Modell).
≈ 3.000 € → ≈ 1.800 €
Die tatsächliche Quote Richtung ~10 % zu drücken ist das realistische Ziel, nicht null. Kurze Wartezeit auf einen Termin, ein Erinnerungsrhythmus, der zum Vorlauf passt, und Umbuchen mit einem Klick bringen Sie dahin. Das sind ≈ 1.800 € im Monat zurück (gerechnetes Modell), etwa das 3- bis 6-Fache eines üblichen Betreuungsplans (gerechnetes Modell).
Ihr Terminbuch hat eigene Zahlen. Tragen Sie sie ein.
Was kosten Sie Terminausfälle?
≈ 1.800 € im Monat gehen verloren.
Schätzung. Modell: von Praxen berichtete Kurven für Terminausfälle laufen von 7 % am selben Tag bis etwa 33 % bei zwei Wochen Vorlauf. Treiber ist der Vorlauf, nicht die Erinnerung. Im Gespräch ersetzen Ihre echten Zahlen es.
Das Telefon, das während einer Behandlung klingelt
Abnehmen heißt, bezahlte Arbeit zu unterbrechen. Nicht abnehmen heißt, die nächste bezahlte Arbeit zu verlieren. Der Empfang kann nicht gleichzeitig am Tresen, am Telefon und im Behandlungszimmer sein.
Anrufer sprechen seit Jahren nichts mehr auf. Sie rufen die nächste Praxis auf der Liste an, und die vergibt den Termin.
Im deutschen Gesundheitswesen ist das kein Experiment. Längst Normalbetrieb, und zwar in großer Zahl.
16.000 Praxen · ~3 Mio. Anrufe im Monat
Die Maschine nimmt in Sekunden ab, um 19:40 Uhr und am Sonntag. Sie bucht nach Ihren Kalenderregeln oder nimmt eine strukturierte Nachricht auf: Name, Nummer, Anliegen, Dringlichkeit. Dringende Fälle gehen direkt an einen Menschen.
Der Recall, der „irgendwann“ rausging
Ihre Patientenkartei ist die günstigste Terminquelle, die Sie haben. Und sie ist die, für die niemand Zeit hat.
5–25×
Recall ist ein Listenproblem, kein Marketingproblem. Die Einwilligung liegt bereits vor. Die Termine stehen schon im System. Nichts muss zweimal geschrieben werden.
Die Maschine arbeitet die Liste nach Plan ab. Fällige Patienten bekommen im richtigen Abstand eine höfliche Nachricht, mit einem Termin, den sie mit einem Tippen annehmen können.